Ausbildungsverbund Aktuell | Archiv

Ausbildungsverbund Pro Pflege

Neuer Verbundpartner

 

04.10.16 Neben der Arbeiterwohlfahrt Rheinland, die im August mit 2 Einrichtungen dem Ausbildungsverbund Rheinland-Pfalz beigetreten ist, wurde mit dem Altenheim am Schloss in Saarbrücken ein weiterer Partner außerhalb des Verbandsbereiches des PARITÄTISCHEN gewonnen.

 

Michael Hamm, stellvertretender Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN Rheinland-Pfalz/Saarland begrüßte den Beitritt und diesen auch als Beleg „für die fachliche hohe Anerkennung“ des Kompetenzzentrum Pflegequalität welches die Begleitung der Auszubildenden während ihrer gesamten Ausbildungszeit sicherstellt.

Fachtagung zur Pflegeausbildung

Ausbildungsverbund stellt sich der Fachöffentlichkeit vor

 

28.04.16 /he Nach 3 Jahren Ausbildungsverbund zogen die Initiatoren, die beteiligten Ausbildungsbetriebe sowie das Kompetenzzentrum Pflegequalität, welches mit der Umsetzung der Verbundziele beauftragt ist, eine erfolgreiche Bilanz. Durch die Entwicklung ausbildungsförderlicher Strukturen und Implementierung neuer Ausbildungskonzepte in den Betrieben konnte die Qualität der Altenpflegeausbildung nachhaltig gesteigert werden.

 

Vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Entwicklung haben sich die Verbundpartner für eine Fortsetzung des Ausbildungsverbundes Pro Pflege ausgesprochen, um das saarländische Erfolgsprojekt weiterzuführen.

An dem auf drei Jahre angelegten Modellprojekt, welches durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gefördert wurde, nahmen acht Ausbildungsbetriebe teil.

 

Die bis dato im Verbund entwickelten und eingesetzten Ausbildungsinstrumente, wie Handlungsbewertung und Arbeitshilfe zur Erfassung und Übergabe pflege- und betreuungsrelevanter Daten, wurden von allen SchülerInnen, PraxisanleiterInnen sowie den Einrichtungsleitungen und Ausbildungsträgern als sehr effizient und gewinnbringend bewertet.

 

Die Ausbildungsergebnisse haben sich im Projektzeitraum durch eine klar strukturierte, regelmäßig wiederkehrende Leistungsbeurteilung eines jeden Auszubildenden deutlich verbessert. Die durchgeführten zentralen Fortbildungen, als auch die Bereitstellung des Fachbuches: „Altenpflege in Lernfeldern“ für jede Schülerin und jeden Schüler leisteten hierzu einen weiteren wesentlichen Beitrag.

 

„Obgleich durch die entwickelten Instrumentarien und umgesetzten Maßnahmen eine nachhaltige Qualitätssteigerung der fachpraktischen Ausbildung in den Verbundbetrieben erzielt werden konnte, bleibt anzumerken, dass auch weiterhin nur durch das uneingeschränkte, persönliche Engagements aller an der Ausbildung beteiligten Akteure, die sehr guten Ergebnisse erhalten bzw. weiter gesteigert werden können“  so Jürgen Hermann, Leiter des Kompetenzzentrum Pflegequalität.

 

Im Rahmen der Fachtagung „ Altenpflege-Ausbildung / Praxis und Perspektiven“, am 12.04.2016 in der Hermann-Neuberger Sportschule, Saarbrücken, wurden die Vorgehensweise zum Aufbau des Verbundes, die entwickelten Ausbildungsinstrumente sowie die erzielten Ergebnisse vorgestellt.

 

Interessierte Ausbildungsbetriebe können dem Verbund beitreten. >>>

 

Abschlussbericht des Modellprojektes (PDF-Datei) >>>

Investition in die Altenpflegeausbildung

Ausbildungsverbund Rheinland-Pfalz gegründet

 

12.12.15 ki/ Als wichtige Zukunftsinvestition bezeichnete die stv. Landesgeschäftsführerin Regine Schuster die Gründung des zweiten Ausbildungsverbundes im Rahmen des PARITÄTISCHEN am 11.12.15 in Mainz.

 

Nachdem der Ausbildungsverbund Pro Pflege im Saarland nach drei Jahren eine deutliche Erfolgsbilanz vorlegen konnte, beschlossen in Rheinland-Pfalz drei stationäre und eine ambulante Pflegeeinrichtung die Gründung eines Ausbildungsverbundes in Rheinland-Pfalz.

 

"Die geplante Neuordnung der Pflegeausbildung ("generalistische Ausbildung") wird an der Notwendigkeit der Verbesserung der fachpraktischen Ausbildungs nichts änderm - eher im Gegenteil", so Mitinitiator und Berater des Ausbildungsverbundes Harald Kilian.

 

Ein überbetrieblicher Praxisanleiter wird ab April 2016 in Ergänzung und Kooperation mit den Praxisanleitern vor Ort die fachpraktische Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpfleger der Verbundpartner sicherstellen und weiterentwickeln. Dabei kann auf die Erfahrungen und Werkzeuge des bestehenden Ausbildungsverbundes zurückgegriffen werden. Ziel ist neben einer deutlichen Stärkung der Qualität der Ausbildung und damit auch einer erhöhten Kompetenz der künftigen Fachkräfte auch eine höhere Mitarbeiterbindung.

 

Der Ausbildungsverbund ist offen für weitere Ausbildungsbetriebe!

 

Kontakt  Jürgen Hermann, Tel. 0681-92660-35

Beteiligte sind sich einig

Erfolgsmodell wird weitergeführt

 

07.11.2015 /ki Im Rahmen der Beiratssitzung des Ausbildungsverbundes am 02.11.2015 wurde festgestellt, dass, bis auf eine Ausnahme, die bislang am Ausbildungsverbund beteiligten Einrichtungsträger das Projekt  fortführen wollen. Damit wird ein 3-jährig angelegtes Modellprojekt in den „Regelbetrieb“ überführt. 

 

Zahlreiche Gremien und Institutionen haben zwischenzeitlich ihr Interesse an Konzeption und praktischen Erfahrungen des Ausbildungsverbundes geäußert. Der Beirat beschloss daher im Frühjahr 2016 eine Fachtagung mit dem Titel „Altenpflegeausbildung“ durchzuführen.

 

Novum im Ausbildungsverbund: Erstmals nahm die Vertreterin der Auszubildenden im Ausbildungsverbund an der Sitzung des Beirats teil und brachte Themen ein, die Auszubildende bewegen. Die Kontaktdaten der Vertreterin der Auszubildenden sind auf der Seite, die für die Auszubildende unter www.pflegeinform.de eingerichtet wurde, hinterlegt, sodass interessierte Auszubildende einfach Kontakt aufnehmen können.

 

 

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Erfolgreiche Zwischenbilanz

 

10.07.2015 /he  Mit dem Anspruch, die Qualität und die Ergebnisse in der Altenpflegeausbildung im Saarland deutlich zu verbessern, startete der Ausbildungsverbund Pro|Pflege im April 2013 ein dreijähriges, durch das saarländische Sozialministerium gefördertes Modellprojekt, an dem sich insgesamt acht Ausbildungsbetriebe beteiligen. Jetzt zog das Kompetenzzentrum Pflegequalität (KPQ), welches für die Umsetzung des Projektes verantwortlich zeichnet, in seinem Zwischenbericht eine erfolgreiche Bilanz.

 

Nur gut ausgebildete, qualifizierte Pflegekräfte können zukünftig den zunehmenden Herausforderungen in der Pflege erfolgreich begegnen und den hohen Qualitätsansprüchen auf Dauer gerecht werden.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die PraxisanleiterInnen der Verbundpartner in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Pflegequalität eigene Ausbildungsstrategien und -instrumente entwickelt, die maßgeblich dazu beitragen, die Ausbildung systematisch zu strukturieren, um damit den Erwerb von Fach- und Methodenkompetenz sowie Sozial- und Eigenkompetenz der Auszubildenden sicherzustellen.

 

Dabei werden die bisher im Verbund entwickelten und eingesetzten Ausbildungsinstrumente – wie z.B. regelmäßige Handlungsbewertungen und eine Arbeitshilfe zur Erfassung und Übergabe von pflege- und betreuungsrelevanten Daten - von den SchülerInnen, PraxisanleiterInnen sowie den Einrichtungsleitungen und Ausbildungsträgern als sehr effizient und gewinnbringend bewertet.

 

Die Ausbildungsergebnisse haben sich durch den persönlichen Einsatz aller Akteure im Ausbildungsverbund Pro|Pflege infolge einer klar strukturierten, regelmäßig wiederkehrenden Leistungsbeurteilung eines jeden Auszubildenden bereits deutlich verbessert. Die während der Durchführung des Projektes erkannten Ausbildungsdefizite werden zusätzlich durch eigeninitiierte Fortbildungen geschlossen.

 

Des Weiteren schloss der Ausbildungsverbund Pro Pflege mit dem Paul-Marien-Hospiz in Saarbrücken im Mai 2015 eine Ausbildungskooperation (Bericht in Pi-Aktuell). Auszubildende des Verbundes erhalten durch diese Kooperation die Möglichkeit, innerhalb eines Praktikums die wichtigsten Aufgaben und Zielsetzungen hospizlicher Tätigkeiten kennenzulernen. Dazu gehört insbesondere der individuelle und ganzheitliche Ansatz im Umgang mit sterbenden Menschen unter Wahrung ihres Selbstbestimmungsrechtes. Des Weiteren werden u.a. Kenntnisse zum sinnvollen Einsatz von Schmerzmedikamenten sowie deren Wirkweisen und Wechselwirkungen im Rahmen einer Schmerztherapie vermittelt.

 

Aktuell erfolgen weitere Kooperationsgespräche, z.B. mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW).

 

Falls auch Ihr Ausbildungsbetrieb an einer Teilnahme am Ausbildungsverbund Pro|Pflege interessiert ist, finden Sie hier weitere Informationen.

Ausbildungsverbund kooperiert mit Paul Marien Hospiz Saarbrücken

Kooperationspartner setzen auf hohe Ausbildungsqualität

 

21.05.15/ He In ihrem 6.Treffen am 19.05.2015 beschlossen die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter im Ausbildungsverbund Pro Pflege eine Kooperation mit dem Paul Marien Hospiz Saarbrücken der Stiftung Kreuznacher Diakonie.

 

„Auszubildende – die im Ausbildungsverbund Pro Pflege organisiert und begleitet werden“, so Ute Seibert – Leitung des Paul Marien Hospiz „können ab Mitte / Ende des 2. Ausbildungsjahres ab nächstem Schuljahr unter fachkompetenter Anleitung und Begleitung im Hospiz ein mindestens 4-wöchiges Praktikum absolvieren“.

 

Der einfühlende und wertschätzende Umgang mit Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörigen setzt ein hohes Maß an fachlicher und sozialer Kompetenz voraus, die es während der Ausbildungszeit dringend zu erwerben gilt.

Darüber waren sich alle Teilnehmer des Treffens einig.

 

Auszubildende des Verbundes erhalten durch die Kooperation die Möglichkeit innerhalb eines Praktikums die wichtigsten Aufgaben und Zielsetzungen hospizlicher Tätigkeiten kennenzulernen. Dazu gehört insbesondere der individuelle und ganzheitliche Ansatz im Umgang mit sterbenden Menschen unter Wahrung ihres Selbstbestimmungsrechtes.

Des Weiteren werden u.a. Kenntnisse zum sinnvollen Einsatz von Schmerzmedikamenten, deren Wirkweisen und Wechselwirkungen im Rahmen einer Schmerztherapie vermittelt.

 

Alle Auszubildenden können regelmäßig an interdisziplinären Übergaben und Fallbesprechungen teilnehmen. Durch die Hospizmitarbeiter erfolgt eine stete Begleitung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler. So kann Erlebtes unter Einbeziehung einer Psychologin direkt aufgearbeitet werden.

 

Das Paul Marien Hospiz besteht seit 1996 und ist mit 16 Plätzen eines der größten in Deutschland. 

Neue Iniative zur Weiterentwicklung der Altenpflegeausbildung

Ausbildungsverbund Pro Pflege nimmt Arbeit auf

 

25.04.13 7 Altenpflegeeinrichtungen haben sich unter Federführung des Paritätischen Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. und dem Verein Pro Pflege zu einem überbetrieblichen Ausbildungsverbund zusammengeschlossen. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom saarländischen Sozialministerium unterstützt und gefördert.

 

Die praktische Umsetzung des Ausbildungsverbundes erfolgt durch Mitarbeiter des Kompetenzzentrum Pflegequalität (KPQ) unter dem Dach des Paritätischen Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland.
Eine Pflegefachkraft und eine Ärztin begleiten 23 Auszubildende über den gesamten Ausbildungszeitraum. Aufgabe ist insbesondere die individuelle Förderung durch Stärkung, Stützung und Begleitung der Auszubildenden während der fachpraktischen Ausbildung in den Betrieben. Darüber hinaus sollen die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Projekt in die Weiterentwicklung der Altenpflegeausbildung einfließen. Daher ist eine enge Zusammenarbeit mit der Saarländischen Pflegegesellschaft und den Altenpflegeschulen Bestandteil der Konzeption.

 

„Wir wollen die Auszubildenden fördern und motivieren, damit sie den interessanten und verantwortungsvollen Beruf auf guten fachlichen Grundlagen auch möglichst lange ausüben wollen und können", so Uwe Battis, Vorsitzender des Vereins Pro Pflege.

 

Der Paritätische Wohlfahrtsverband setzt auf die Möglichkeiten, die sich durch das kooperative Zusammenwirken von verschiedenen rechtlich selbstständigen Einrichtungsträgern ergeben. „Wir müssen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, um die gestiegenen Anforderungen an die Altenpflege zu bewältigen. Für die Entwicklung von Kooperationen bietet sich der Bereich Ausbildung sehr gut an", kommentiert Harald Kilian, zuständiger Referent des Paritätischen und Mitinitiator des Ausbildungsverbundes.

 

Gesundheitsminister Andreas Storm fügte abschließend hinzu: „Diese Initiative des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Vereins Pro Pflege ist nur zu begrüßen. Sie steht im sinnvollen Kontext zu den im laufenden Pflegedialog initiierten Einzelschritten zur Stärkung der Pflege im Saarland."

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