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Informationen für ambulante Pflegedienste

Aktuelles

Richtlinie Häusliche Krankenpflege (HKP-RL)

Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden

10.12.19 Mit den Änderungen der HKP-RL hat der Gemeinsame Bundesausschuss entsprechend dem gesetzlichen Auftrag präzisierende Regelungen zur Verordnung der Leistung, der ärztlichen Zielsetzung sowie zu Inhalt und Umfang der Zusammenarbeit, der an der Versorgung beteiligten Akteure getroffen. > mehr (externer Link)

Pflegebevollmächtigter Westerfellhaus

Vorschläge zur Stärkung ambulanter Pflegedienste

29.11.19 Auf der Grundlage eines Gutachtens hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Vorschläge zur Stärkung ambulanter Pflegedienste vorgelegt. Hintergrund ist der spürbare Mangel an Pflegekräften, welcher dazu führt, dass zunehmend Pflegedienste die Versorgung ablehnen müssen.

 

Ein Grund wird in den zu geringen Löhnen in der ambulanten Pflege gesehen.

Aufgrund der – auch in den Vorschlägen – nicht gelösten gesetzlichen Abgrenzungsproblemen SGB V, SGB XI, Investitionskostenregelung und dem Sonderfall Intensivpflege, ist jedoch aus Sicht des PARITÄTISCHEN große Skepsis hinsichtlich der Umsetzbarkeit angebracht. Unverständnis herrscht auch darüber, warum der Pflegebevollmächtigt nicht zum naheliegenden Schluss kommt und sich traut eine Zeitvergütung über alles zu fordern? Nach dem Motto: Es ist Zeit, die Basarmethoden abzulegen. Dann würden ambulante Dienste auch nicht reihenweise Verträge mit Kostenträgern abschließen müssen, die sie eigentlich nicht richtig einhalten können.

 

Zur Pressemitteilung des Pflegebeauftragten mit weiteren Hintergrundmaterial (Link)

Häusliche Krankenpflege nach § 132a Abs. 1 SGB V

Neue Rahmenempfehlungen vereinbart

21.11.19 Mit Wirkung zum 01.12.2019 treten die neugefassten Rahmenempfehlungen zur häuslichen Krankenpflege in Kraft. Die Vertragspartner auf der Landesebene sollen die Empfehlungen in einem Jahr in ihren jeweiligen Landesrahmenverträgen umsetzen.

 

Gegenüber den bisherigen Rahmenempfehlungen wurden die Punkte Dokumentation und Anforderungen an die außerklinische Intensivpflege neu aufgenommen.

 

Rahmenempfehlung häusliche Krankenpflege gem. § 132a Abs. 1 SGB V | Hrg. GKV-Spitzenverband (PDF)

Terminservice- und Versorgungsgesetz

Betreuungsdienste werden als Erbringer von Sachleistung zugelassen

 

16.03.19 Das Terminservice- und Versorgungsgesetz wurde am 14.03.2019 vom Bundestag beschlossen. Kern des Gesetzes ist der Ausbau der Terminservicestellen für Patienten niedergelassener Ärzte. Es enthält aber auch eine Neuerung für die ambulante pflegerische Versorgung. Reine Betreuungsdienste werden durch eine Änderung des SGB XI künftig als ambulante Sachleistungserbringer zugelassen.

 

Als Sachleistungen können von diesen Diensten betreuerische Pflegemaßnahmen und hauswirtschaftliche Hilfen abgerechnet werden. 

 

Bei Betreuungsdiensten kann anstelle der verantwortlichen Pflegefachkraft eine entsprechend qualifizierte, fachlich geeignete und zuverlässige Fachkraft mit praktischer Berufserfahrung im erlernten Beruf von zwei Jahren innerhalb der letzten acht Jahren (verantwortliche Fachkraft) eingesetzt werden.

 

Für die Qualitätssicherung von Betreuungsdiensten wurde eine Übergangsregelung  beschlossen.

 

Nach Ansicht des Bundesgesundheitsministerium verbessert sich damit die Pflege zu Hause, weil mehr Berufsgruppen zur Versorgung zur Verfügung stehen.

 

Weitere Änderungen betreffen u.a. die Versorgung mit Hilfs- und Heilmittel sowie Impfstoffen. Ab 2021 sind die Krankenkassen verpflichtet ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte anzubieten.

 

>> Informationen des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes (Link)

 

>> Informationen und Downloads Bundesministerium für Gesundheit (Link)

Links / Materialien

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