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Terminservice- und Versorgungsgesetz

Betreuungsdienste werden als Erbringer von Sachleistung zugelassen

 

16.03.19 Das Terminservice- und Versorgungsgesetz wurde am 14.03.2019 vom Bundestag beschlossen. Kern des Gesetzes ist der Ausbau der Terminservicestellen für Patienten niedergelassener Ärzte. Es enthält aber auch eine Neuerung für die ambulante pflegerische Versorgung. Reine Betreuungsdienste werden durch eine Änderung des SGB XI künftig als ambulante Sachleistungserbringer zugelassen.

 

Als Sachleistungen können von diesen Diensten betreuerische Pflegemaßnahmen und hauswirtschaftliche Hilfen abgerechnet werden. 

 

Bei Betreuungsdiensten kann anstelle der verantwortlichen Pflegefachkraft eine entsprechend qualifizierte, fachlich geeignete und zuverlässige Fachkraft mit praktischer Berufserfahrung im erlernten Beruf von zwei Jahren innerhalb der letzten acht Jahren (verantwortliche Fachkraft) eingesetzt werden.

 

Für die Qualitätssicherung von Betreuungsdiensten wurde eine Übergangsregelung  beschlossen.

 

Nach Ansicht des Bundesgesundheitsministerium verbessert sich damit die Pflege zu Hause, weil mehr Berufsgruppen zur Versorgung zur Verfügung stehen.

 

Weitere Änderungen betreffen u.a. die Versorgung mit Hilfs- und Heilmittel sowie Impfstoffen. Ab 2021 sind die Krankenkassen verpflichtet ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte anzubieten.

 

>> Informationen des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes (Link)

 

>> Informationen und Downloads Bundesministerium für Gesundheit (Link)

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