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Umsetzung Pflegeberufegesetz

Aktuelles / Hinweise

Altenpflegehilfeausbildung Saarland

Durchstieg in die verkürzte Ausbildung noch einmal möglich

01.04.19 Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Veränderungen im Bereich der Pflegeausbildung hat das saarländische Sozialministerium auf Anfrage der Arbeiterwohlfahrt mitgeteilt, dass unter bestimmten Bedingungen ein Durchstieg für die in 2019 begonnenen Ausbildungsverhältnissen für Altenpflegehilfe in die Altenpflegefachkraftausbildung ab 2020 noch möglich ist.

 

Dies gilt jedoch nur noch für den Beginn in 2019 und ist an die Voraussetzungen einer Ausbildungsplatzzusage des Einstellungsträgers und einer Schulplatzzusage der Pflegeschule gekoppelt.

Pflegeausbildung Saarland

Zusammenschluss wichtiger Akteure

17.03.19 Wichtige Akteure der Pflegeausbildung im Saarland haben am 13. März 2019 den „Gemeinsamen Ausschuss Pflegeausbildung Saar“ gegründet. Ziel ist die gemeinsame Lösung der vielfältigen praktischen Probleme bei der Umsetzung der Pflegeausbildung auf der Landesebene.

 

Dem Ausschuss setzt sich aus folgenden Organisationen zusammen:

  • Saarländische Krankenhausgesellschaft e.V. (SKG)
  • Saarländische Pflegegesellschaft e.V. (SPG)
  • Interessenvertretung der Pflegeschulen im Saarland
  • Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Pflegeausbildung im Saarland mbH (GFP)

Die Geschäftsstelle ist bei der GFP in Saarbrücken angesiedelt.

Umsetzung Pflegerufgesetz in Rheinland-Pfalz und Saarland

Praktische Umsetzung bereitet Sorge

 

09.03.19 Bei der Umsetzung der Pflegeausbildung beschreiten beide Bundesländer unterschiedliche Wege. Gemeinsam ist die große Sorge, dass aufgrund des engen Zeitplanes und der erkennbaren Schwierigkeiten im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung, insbesondere bei der Sicherstellung der erforderlichen Fachpraktika, Ausbildungsstellen wegbrechen könnten.

 

So müssen zu Beginn der Pflegeausbildung die notwendigen Praktika je nach Träger der fachpraktischen Ausbildung in Einrichtungen der ambulanten und stationären Langzeitpflege, der stationären Akutpflege (Krankenhauspflege), der psychiatrischen Pflege und der Pädiatrie sicher gestellt sein. In beiden Bundesländern arbeitet man intensiv an der Lösung des damit verbundenen hohen Abstimmungs- und Koordinationsaufwand.

 

Rahmenpläne für die neuen Pflegeausbildungen

In beiden Bundesländern wartet man aktuell auf die bundeseinheitlichen Rahmenpläne für die Pflegeausbildung, die bis zum 01.07.2019 den zuständigen Bundesministerien vorgelegt werden müssen. Zuständig ist eine Fachkommission, welche von der neu eingerichteten Geschäftsstelle nach dem Pflegeberufegesetz unterstützt wird.

 

Finanzierung der neuen Pflegeausbildung

Während in Rheinland-Pfalz die zuständige Stelle zur Finanzierung beim Landesamt für Jugend und Soziales angesiedelt ist, wurde diese im Saarland der neugegründeten Gesellschaft zur Förderung der Pflegeausbildung (GFP) zugeordnet.

 

In beiden Bundesländern werden Pauschalen für die schulische und für die praktische Ausbildung vereinbart. Dazu haben die nach Schulen und praktischer Ausbildung getrennt zu führenden Verhandlungen begonnen. Verhandlungspartner sind die Träger der praktischen Ausbildung, bzw. die Interessensvertretung der Schulen auf der einen und die Kranken- bzw. Pflegekassen sowie die zuständigen Stellen der Bundesländer auf der anderen Seite. Die Verhandlungen müssen bis zum 30.04.2019 abgeschlossen sein, ansonsten ist die ebenfalls noch zu gründende Schiedsstelle anzurufen.

Links / Materialien

Geschäftsstelle nach dem Pflegeberufegesetz

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