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Regionalnachrichten Saarland

 

Ambulante Pflege Saarland

Diskussion über Personalmangel

 

27.02.18 In der heutigen Ausgabe der „Saarbrücker Zeitung“ wurde die Personalsituation im Bereich der ambulanten Pflege thematisiert.

 

Unter der Überschrift „Pflegedienste beklagen Personalmangel“ wurde insbesondere im Bereich der Hauswirtschaft Versorgungslücken von unterschiedlichen Akteuren beklagt.

 

Nach wie vor gibt es darüber jedoch keine Transparenz, so der Geschäftsführer der Saarländischen Pflegegesellschaft (SPG) Jürgen Stenger und forderte eine fundierte Ermittlung der Bedarfslage. Das Sozialministerium lehnt eine solche Untersuchung ab und will stattdessen eine Arbeitsgruppe des Landespflegeausschusses einsetzen. Außerdem sollen sich die Pflegestützpunkte stärker vernetzen um eine Übersicht über Kapazitäten bei ambulanten Pflegediensten zu erstellen, so das Ministerium laut Berichterstattung der SZ.

 

In der SPG plant man derweil eine eigene strukturierte Abfrage bei den in der Gesellschaft organisierten Pflegediensten.

 

>> zum Artikel der Saarbrücker Zeitung (PDF)

Pflegeausbildung

Monat der Pflegeberufe im Saarland

 

28.01.18 Das Saarländische Sozialministeriums bietet - zusammen mit vielen Partnern -zum Auftakt des „Monats für Pflegeberufe“ eine Ausbildungsmesse mit Vorträgen und Workshops an. Die Veranstaltung findet am 01. März 2018 in der Congresshalle in Saarbrücken statt.

 

>> Zur Informationsseite des Sozialministeriums (Link)

Landespflegeausschuss Saarland

Arbeitsgruppe "Kurzzeitpflege" eingesetzt

 

10.12.17 Die Situation der Kurzzeitpflege im Saarland ist unbefriedigend. Daher beschloss der Landespflegeausschuss eine Arbeitsgruppe bestehend aus Leistungsanbieter, Kostenträger, Kommunen und Land einzusetzen.

 

Folgende Probleme wurden in der Sitzung am 05.12.2017 benannt:

  • Temporäre und regionale Versorgungsengpässe – Intransparenz über freie Plätze.
  • Leistungsrechtlich problematische Situation bezüglich der „eingestreuten“ Kurzzeitpflegeplätze.
  • Kein geregeltes Verfahren hinsichtlich der Kurzzeitpflege nach einem Krankenhausaufenthalt (§ 39c SGB V).

Ziel ist, basierend auf leistungsrechtlich klaren Grundlagen, Transparenz über das Angebot zu erlangen und dies öffentlich zugänglich zu machen.

 

Weitere Themen im Landespflegeausschuss waren:

  • die Ergebnisse des Monitorings zur Einstufen nach Pflegegraden,
  • die Übernahme der Aufgaben des „Kooperationsgremiums zur Vereinfachung der Pflegedokumentation“ im Saarland durch die SPG,
  • die Landespflegeplanung sowie
  • der Bericht aus der „AG Mustervertrag ambulante Pflege“.

Daneben gab es noch eine wichtige personelle Entscheidung. Guido Fries (Sozialministerium) wurde in Nachfolge von Bernd Seiwert zum Vorsitzenden des Landespflegeausschusses gewählt. 

 

>> Protokolle der Sitzungen des Landespflegeausschusses im Pari-Net (Mitgliederbereich)

 Pflegebegutachtung

Gesetzliche Fristen weit überschritten 

 

26.11.17 Innerhalb von 5 Wochen nach Antragstellung ist dem Pflegebedürftigen das Begutachtungsergebnis mitzuteilen. Diese Frist (§ 18 Abs. 3 SGB XI) wird derzeit in vielen Fällen weit überschritten.

 

Die aktuelle „VdK-Zeitung“ hat ein Interview mit dem MDK Saarland veröffentlicht. Demnach beträgt die Bearbeitungszeit bundesweit derzeit im Schnitt 32,5 Tage und im Saarland 45 Tage. Dies wird auf die stark gestiegene Zahl von Anträgen aufgrund des veränderten Pflegebedürftigkeitsbegriffes, den demografischen Faktor und der  der Schwierigkeit die notwendige Zahl von Begutachtern auf dem Arbeitsmarkt zu finden, zurück geführt.

 

>> Bericht in der VDK-Zeitung Ausgabe Saarland Dezember 2017 /Januar 2018 (Link)

Regionalnachhrichten Saarland

Die landesweite Imagekampagne zur Stärkung der Pflege wird weitergeführt

Eines der neuen Plakatmotive

24.06.17 Die im September 2016 im Rahmen des „Pflegepakt Saarland“ gestartete Imagekampagne, wird mit einer Plakataktion fortgesetzt.

 

„Wir wollen mit dieser Imagekampagne junge Saarländerinnen und Saarländer erreichen, die kurz vor ihrer Berufswahl stehen und mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung in der Pflege zu absolvieren. Die jungen Leute sollen sehen, dass sie als Pflegerin oder Pfleger im Saarland eine gute Zukunft haben und sie sich für ein attraktives und spannendes Berufsfeld entscheiden. Wir arbeiten derzeit im Rahmen des ‚Pflegepakts Saarland‘ zusammen mit unseren Partnern mit Hochdruck und viel Herzblut daran, der Pflege in unserem Land einen neuen Stellenwert zu geben“, sagte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann bei der Enthüllung der neuen Plakate.

 

„Mit dem Logo „Wertvolles Pflegen“ unterstreichen wir die Wertschätzung für die Tätigkeiten in der Pflege. Es war uns wichtig, Menschen zu zeigen, die schon heute im Saarland wertvolle Arbeit in der Pflege leisten und die zeigen, dass es lohnenswert ist, sich für einen Pflegeberuf zu entscheiden. Wir brauchen Menschen, die mit Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein dieses Berufsfeld ausüben wollen.“

 

>> Zur Seite www.pflege.saarland.de

Innovatives Wohn- und Pflegeprojekt

Inklusives Wohnen und Tagespflege am Alten Stadtbad in Saarbrücken 

 

23.06.17 Gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen und den Projektpartnern der Altes Stadtbad Projekt GmbH, der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt e.V., der Lebenshilfe Saarbrücken und der Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) wurde das Wohnquartier „Altes Stadtbad“ heute feierlich eröffnet.

 

Im Zuge der Neugestaltung des Wohnquartiers „Altes Stadtbad“ im Mühlenviertel in Saarbrücken hat die Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) hier zwei neue Angebote für Menschen mit Behinderungen und einem Pflegebedarf geschaffen. Mit diesen beiden Angeboten verbindet die GPS ihre pflegerischen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen aus dem Bereich des Selbstbestimmten Wohnens an einem Standort im Zentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken.

 

Hintergrund

Das Projekt „Inklusives Wohnen Altes Stadtbad“ richtet sich gezielt an Erwachsene mit hohem Unterstützungsbedarf in den Bereichen Pflege und Eingliederungshilfe. Sechs Appartements mit einer Wohnfläche zwischen 31m² und 65m² befinden sich in einer abgeschlossenen Etage und verfügen über eine Küchenzeile und barrierefreie Badezimmer. Die Mieter wohnen in einer abgeschlossenen Wohneinheit und sind gleichzeitig Bewohner einer Wohngemeinschaft mit einer Gemeinschaftsküche und einem Hauswirtschaftsraum. Im Bedarfsfall können die Mieter auch Angebote der im Haus angesiedelten Tagespflege und des ambulanten Pflegedienstes inklusive der hauswirtschaftlichen Hilfen der GPS in Anspruch nehmen.

Die zum Wohnprojekt gehörende Parkanlage lädt zum Verweilen ein.

 

Das Angebot der Tagespflege unterstützt und stabilisiert die häusliche Pflegesituation. Pflegende Familienmitglieder werden entlastet und wissen ihre Angehörigen in guten Händen.Das Pflegeangebot richtet sich an Menschen mit Behinderungen sowie an Senioren mit Pflegebedarf und ist von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 16.30 Uhr, auch an einzelnen Tagen buchbar. Die Einrichtung umfasst Gemeinschafts-, Gruppen- und Ruheräume für 20 Gäste sowie zwei barrierefreie Bäder auf einer Fläche von 240 m².

Regionalnachrichten Saarland

Hausnotruf: VdK Saarland und ASB starten Kooperation

 

01.05.17 Der Sozialverband VdK Saarland und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) starteten zum 1. April eine Kooperation beim Hausnotruf.

 

Modernste Technik, regionale Kenntnisse und die Anbindung an die Rettungsleitstelle des Saarlandes machen nach Angaben der Kooperationspartner die besondere Attraktivität des Angebotes aus.

 

Laut Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar (ZRF) nutzen derzeit rund 7800 Menschen im Saarland einen Hausnotruf – mit steigender Tendenz. 2012 lag die Zahl noch bei rund 5000 Nutzern, 2016 schon bei 7300. Mit rund 800 Kunden ist der ASB einer von vier saarländischen Anbietern, deren Hausnotruf in die Rettungsleitstelle integriert ist. Hinzu kommen private Anbieter mit eigener, in der Regel nicht ortsansässiger Hausnotrufzentrale, die bei einem Notruf die Leitstelle kontaktiert. Insgesamt gab es im Jahr 2016 gab es laut ZRF 37.880 Notrufe in der Hausnotrufzentrale der Integrierten Leitstelle über Hausnotruf, Sicherheitsuhr oder Rauchmelder.

 

>> Zur Pressemeldung des VdK

Alten- und behindertengerechter Wohnbau

Saarland erleichtert Finanzierung

 

13.03.17 Das Saarland hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Das Volumen steigt auf 6 Mio. Euro gegenüber bisher 1,5 Mio.

 

Ziel ist die Anpassung des Wohnungsbestands an die Wohnbedürfnisse und Wohngewohnheiten älterer Menschen oder Menschen mit Behinderung.

Geändert haben sich die Förderkriterien für Haus- und Wohnungseigentümer. Außerdem

werden im Bereich des Mietwohnungsbaues die Förderkonditionen verbessert. Es gelten die Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung in der Eigentumsförderung.

 

Die neue Förderrichtlinie tritt im April 2017 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Antragstellung möglich.

Zur Pressemeldung vom 10.03.217 >>

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