Katastrophenvorsorge: Fokus auf Prävention und Schutz vulnerabler Gruppen

22. April 2026

Wie können soziale Einrichtungen besser auf Krisen vorbereitet werden? Eine Online-Veranstaltung des Der Paritätische Gesamtverband zeigte zentrale Lehren aus vergangenen Krisen und konkrete Ansätze für die Praxis.


Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Schutz vulnerabler Gruppen in Pflege, Eingliederungshilfe und sozialen Diensten verbessert werden kann.



Deutlich wurde: Katastrophenvorsorge gewinnt angesichts von Klimawandel, Extremwetter und neuen Krisenlagen weiter an Bedeutung.


Fachbeiträge griffen zentrale Erkenntnisse aus der Ahrtal-Flut 2021 und der COVID-19-Pandemie auf. Hervorgehoben wurden insbesondere die Bedeutung einer besseren Risikowahrnehmung, klarer Kommunikationsstrukturen und frühzeitiger Vorsorgemaßnahmen.


Ein zentrales Prinzip: Vorsorge muss vor der Krise beginnen. Empfohlen werden standortbezogene Risikoanalysen nach dem All-Gefahren-Ansatz, klare Zuständigkeiten sowie eine enge Vernetzung mit kommunalen Akteuren. Auch Erfahrungen aus der Praxis – etwa aus dem Katastrophenschutz oder bei Stromausfällen – zeigen, wie wichtig vorbereitete Abläufe und eigene Notfallkonzepte sind.


Hinweis:
Weiterführende Informationen, konkrete Empfehlungen und Praxisansätze sind in
der  Fachinfo des Paritätischen vom 17.04.2026 > abrufbar.


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