Interesse an neuer AG Klima & Energie abgefragt
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts KEEP plant Pro Pflege die Gründung einer „AG Klima & Energie“. Einrichtungen unabhängig von ihrer Verbandsmitgliedschaft können bis 5. Juni ihr Interesse bekunden.
Das Thema Klimaanpassung und Energieeffizienz wird Pflegeeinrichtungen auch in den kommenden Jahren intensiv begleiten. Gerade die jüngste Energiekrise hat erneut deutlich gemacht, wie wichtig eine nachhaltige Verringerung des Energieverbrauchs ist. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass weitere Hitzesommer bevorstehen. Der Schutz von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von Mitarbeitenden vor den Folgen des Klimawandels gewinnt daher zunehmend an Bedeutung.
Im April endete das auf drei Jahre befristete Projekt „KEEP – Netzwerk Klimaschutz und EnergieEffizienz für Pflegeheime“. Die zehn beteiligten Einrichtungen konnten ihren Energieverbrauch nach Angaben des Projekts um rund 16 Prozent senken und damit das ursprünglich angestrebte Ziel deutlich übertreffen. Insgesamt werden künftig knapp 1.700 Megawattstunden Energie pro Jahr eingespart. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Energieverbrauch von rund 85 konventionellen Einfamilienhäusern.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde von mehreren Beteiligten der Wunsch geäußert, eine Nachfolgestruktur zu schaffen, die weiterhin einen fachlich moderierten Austausch sowie die Nutzung der Synergien ermöglicht, die durch die Zusammenarbeit der Einrichtungen entstehen.
Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand von Pro Pflege – entsprechendes Interesse der Einrichtungen vorausgesetzt – beschlossen, die Gründung einer „AG Klima & Energie“ vorzubereiten. Ziel ist es, den fachlichen Austausch zwischen den Einrichtungen fortzuführen und gemeinsame Ansätze zu den Themen Energieeffizienz, Klimaanpassung und nachhaltige Versorgung weiterzuentwickeln.
Die wesentlichen Eckpunkte der geplanten Arbeitsgemeinschaft sind in einer Konzeption zusammengefasst. Einrichtungen können bis Freitag, den 5. Juni 2026, eine unverbindliche Interessensbekundung abgeben. Anschließend sollen weitere Informationen zum vorgesehenen Verfahren folgen.


