Im Fokus

Reform der Pflegeversicherung 2026

Aktueller Stand, politische Diskussionen und Einordnung

Die Regierungskoalition plant für das Jahr 2026 eine umfassende Reform der Sozialen Pflegeversicherung (SPV). Auf dieser Seite finden Sie eine fortlaufende Zusammenstellung zentraler Berichte, politischer Positionen und Informationen zum aktuellen Stand der Reformdiskussion.


Aktueller Stand:
Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ hat am
11.12.2025 ihren Abschlussbericht vorgelegt.


Am 04.06.2026 wurde über Medien bekannt, dass der erste Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorliegt (siehe Berichterstattung). Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit noch in der Ressort- und Verbändeabstimmung. Nach der Beratung im Bundeskabinett folgt das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren in Bundestag und Bundesrat. Änderungen am Entwurf sind daher möglich und wahrscheinlich.

Nachrichten

12. Juni 2026
Die SPG warnt vor Einschnitten bei der Tarifrefinanzierung und fordert vom Saarland Einsatz für eine verlässliche Finanzierung der Pflege.
10. Juni 2026
Der DBfK fordert zur Gesundheitsministerkonferenz verbindliche Änderungen an den Reformplänen für Kranken- und Pflegeversicherung.
10. Juni 2026
Der Paritätische hat seine Stellungnahme zum Pflegeneuordnungsgesetz veröffentlicht und übt deutliche Kritik am Referentenentwurf.
10. Juni 2026
Der Paritätische warnt vor einer Aufweichung der Tarifbindung in der Pflege. Einrichtungen drohten wirtschaftliche Risiken und mehr Fachkräfteprobleme.
9. Juni 2026
Der DBfK kritisiert das geplante Pflegeneuordnungsgesetz als Sparpolitik zulasten von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegefachpersonen.
8. Juni 2026
BMG-Bericht: Tarifregelungen haben die Löhne in der Pflege deutlich erhöht. Gleichzeitig steigen Kosten, Eigenanteile und Bürokratie.
4. Juni 2026
Der Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes sorgt für Kritik. Verbände befürchten Belastungen für Pflegebedürftige und Risiken für die Tarifbindung in der Pflege.
25. Mai 2026
DAK-Gutachten: Geplante Pflegereform könnte Eigenanteile erhöhen und das Armutsrisiko für Pflegeheimbewohnende weiter verschärfen.