ePA und KIM: Wie Digitalisierung den Pflegealltag erleichtert
Wie können digitale Anwendungen die Arbeit in Pflegeeinrichtungen tatsächlich erleichtern? Eine aktuelle Webstory der gematik zeigt am Beispiel des Stadtdomizils in Hamburg, welche Vorteile die elektronische Patientenakte (ePA) und der Kommunikationsdienst KIM im Pflegealltag bieten.
Die stationäre Pflegeeinrichtung nutzt beide Anwendungen inzwischen in allen Wohnbereichen. Pflegekräfte berichten von einem schnelleren Zugriff auf medizinische Informationen, weniger Verwaltungsaufwand und einer verbesserten Kommunikation mit Arztpraxen und Apotheken.
Ein konkretes Beispiel ist die Medikamentenversorgung: Statt benötigte Verordnungen auf Papier zu erfassen und per Fax zu übermitteln, können entsprechende Anforderungen digital zusammengestellt und über KIM an die behandelnden Ärzte gesendet werden. Auch medizinische Befunde lassen sich über die ePA schneller einsehen und zwischen den beteiligten Leistungserbringern austauschen.
Die Mitarbeitenden verschweigen dabei nicht, dass die Einführung zunächst Zeit und Engagement erfordert. Ihre Erfahrungen zeigen jedoch, dass sich die Integration digitaler Anwendungen in die Arbeitsabläufe lohnen kann.
Praxisbericht mit Video
Die gematik stellt die Erfahrungen der Pflegekräfte, eines Hausarztes und einer versorgenden Apotheke in einer anschaulichen Webstory mit Video vor.
Quelle: gematik, Oktober 2026


