SPG fordert verbindliche Lösungen bei Zahlungsrückständen der Sozialhilfeträger

15. Mai 2026

Die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) fordert angesichts anhaltender Zahlungs- und Bearbeitungsrückstände seitens der Sozialhilfeträger verbindliche Absprachen zur Beschleunigung offener Verfahren. Ein entsprechendes Schreiben wurde an die Geschäftsführerin des Landkreistages versandt.


Die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) sieht in den teilweise erheblichen Zahlungs- und Bearbeitungsrückständen der Sozialhilfeträger ein wachsendes Problem für stationäre Pflegeeinrichtungen im Saarland. Nach Angaben der SPG führen ausstehende Zahlungen zunehmend zu Liquiditätsengpässen und gefährden in einzelnen Fällen sogar die wirtschaftliche Existenz der Einrichtungen.


Bereits im Januar 2026 hatte ein sogenanntes „Laborgespräch“ mit Vertreterinnen und Vertretern der SPG sowie mehrerer Sozialhilfeträger stattgefunden. Konkrete Maßnahmen oder verbindliche Vereinbarungen seien daraus bislang jedoch nicht entstanden. Daher hat die SPG nun mit Schreiben vom 12. Mai 2026 an die Geschäftsführerin des Landkreistages appelliert, zeitnah ein offizielles Gespräch aller relevanten Akteure einzuberufen. Ziel seien verbindliche Absprachen zur Beschleunigung und Verstetigung der Zahlungen durch die Sozialhilfeträger.


Die Problematik war zuvor sowohl im Vorstand der SPG als auch im Ausschuss „Stationäre Pflege“ ausführlich beraten worden. Die SPG kündigte an, sich konstruktiv an Lösungsansätzen beteiligen zu wollen.

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