DAK-Gesundheit fordert „Krankenstands-Gipfel“ im Kanzleramt
Die DAK-Gesundheit warnt angesichts anhaltend hoher Krankenstände vor erheblichen Belastungen für Wirtschaft und Sozialsysteme. In ihrem aktuellen Gesundheitsreport fordert die Krankenkasse einen „Krankenstands-Gipfel“ unter Leitung des Bundeskanzlers, um Ursachen und Gegenmaßnahmen gemeinsam zu beraten.
Hohe Fehlzeiten mit spürbaren Folgen
Nach Angaben der DAK-Gesundheit haben die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den vergangenen Jahren ein Rekordniveau erreicht. Besonders psychische Erkrankungen sowie Atemwegsinfektionen tragen demnach maßgeblich zum hohen Krankenstand bei. Die Entwicklung wirke sich nicht nur auf Unternehmen, sondern auch auf die Stabilität der Sozialversicherungssysteme aus.
Forderung nach politischem Schulterschluss
Vor diesem Hintergrund fordert die DAK-Gesundheit einen „Krankenstands-Gipfel“ im Kanzleramt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnern und Krankenkassen sollen dort gemeinsam Lösungen erarbeiten. Ziel sei es, die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu stärken und krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren.
Prävention und Arbeitsbedingungen im Fokus
Als zentrale Ansatzpunkte nennt die Krankenkasse eine stärkere Prävention, bessere Arbeitsbedingungen sowie eine gezielte Förderung der psychischen Gesundheit. Notwendig seien zudem eine bessere Verzahnung von betrieblichem Gesundheitsmanagement, medizinischer Versorgung und Präventionsangeboten.
Quelle:
DAK-Gesundheit – Pressemitteilung „DAK-Gesundheit fordert Krankenstands-Gipfel beim Kanzleramt“ >

